Landkarte Äthiopien klein

ÄTHIOPIEN (ETH)


Fahne Äthiopien


Übersicht:
Ethiopia
Federal Democratic Republic of Ethiopia
Ostafrika
Geographische Lage: 1°N - 4°N / 12°O - 16°O
Äthiopien grenzt im Osten an Djibouti und Somalia, im Süden an Kenia, im Westen an den Sudan und im Norden an Eritrea. Die Landesfläche wird überwiegend von einem riesigen Hochland aus Vulkangestein eingenommen, in dem gemäßigtes Klima herrscht. Das Plateau ist von heißer, unwirtlicher Wüste umgeben. Im Norden ist das Land zerklüftet, im Süden flacher und eher für die Landwirtschaft geeignet.
Zeitzone: MEZ + 2h
Fläche: 1,133.380 qkm
Höchster Punkt: Ras Dashen Terara 4620 m
Tiefster Punkt: Denakil - 125 m
Klima: 3 Klimazonen: bis 1.000 m feucht-heiß oder trocken-heiß 1.000-2.500 m gemäßigt über 2.500 m kühl, reiche Niederschläge im Hochland von Juni bis September "kleine Regenzeit" von Februar bis April.
Flora und Fauna: Die Vegetation in den Trockengebieten des Nordostens besteht aus Dornbuschsavanne. Nach Südwesten geht sie im Bereich des Äthiopischen Grabens in Baumsavanne über. In den höher gelegenen Regionen wächst überwiegend immer-grüner Feuchtwald. Typische Baumarten sind Schirmakazie, Affenbrotbaum, Wacholder und Maulbeerfeigenbaum. Durch Abholzung war der Baumbestand dieser Arten schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark dezimiert. Ab 1905 wurden im Land der schnell wachsende Eukalyptusbaum zur Aufforstung angepflanzt, der inzwischen den größten Teil des Baumbestandes ausmacht. Der Artenreichtum der Tierwelt ist stark dezimiert. Zu den typischen Tierarten der Savanne gehören Elefanten, Giraffen, Büffel, Flußpferde, Krokodile, Zebras, Leoparden und Löwen. Häufig vorkommende Vogelarten sind Flamingos, Pelikane und Marabus.
Hauptstadt: Addis Abeba
Bevölkerung: 71.256.000
Bevölkerungsdichte: 63/qkm
Ethnische Zusammensetzung: Oromo 40%, Ambara und Tigre 32%, Sidamo 9%
Religion: Muslim 48%, Christen 38%, Naturreligionen 10%
Sprache: Amtssprache ist Amharisch; semitische Sprachen (ca. 50 %) und kuschitische Sprachen (ca. 45 %); daneben Englisch und Italienisch; Französisch und Arabisch dienen als Bildungs- und Handelssprachen.
Politisches System: Bundesrepublik seit 1994. Neue Verfassung von 1995. Parlament (Shengo) mit 548 Mitgliedern, Legislaturperiode: 5 Jahre. Staatsoberhaupt: Negasso Gidada, seit 1995. Regierungschef: Meles Zenawi, seit 1995.
Währung: 1 Birr = 100 Cent
Durchschn. Kaufkraft/Jahr: 650 EUR
Wirtschaft: Äthiopien ist ein Agrarland. Kaffee ist das wichtigste Exportgut, Viehzucht- und Erdölprodukte werden ebenfalls ausgeführt. Hauptabsatzgebiete sind Deutschland, Japan, Italien und die USA. Fertigwaren, Industrieprodukte und Waffen werden überwiegend aus der GUS importiert. Aufgrund des unwirtlichen heißen Klimas ist Äthiopien eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Die Wirtschaft krankt vor allem an fehlender Infrastruktur und einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Langanhaltende Dürren und der jahrelange Bürgerkrieg in der Nordprovinz Tigre und dem jetzt unabhängigen Eritrea verschlechterten die wirtschaftliche Lage zusätzlich. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen die derzeitige Regierung zur Beseitigung der großen wirtschaftlichen Probleme ergreifen wird. Die ersten Anzeichen stimmen allerdings hoffnungsvoll. So hat das Exportvolumen seit 1992 stetig zugenommen. Nach den Rekordernten von 1995 und 1996 gab es wiederum eine Zeit der Dürre und Überschwemmungen, die entsprechend bescheidene Ernteerträge zur Folge hatte.
Getreide, Kaffee, Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Gemüse, Obst, Baumwolle, Zuckerrohr.
Bergbau, Textil-, Holz-, Metallindustrie.
Exportgüter: Häute, Felle, Ölsaaten, Hülsenfrüchte, Kaffee.
Landwirtschaft: 46%
Industrie: 12%
Dienstleistung: 42%
Lebenserwartung: 45 Jahre
Analphabetenrate Männer: 54%
Analphabetenrate Frauen: 74%
Information:


Das Land
Äthiopien besteht im großen aus zwei hoch gelegenen Tafelländern, die durch einen Teil des Ostafrikanischen Grabens getrennt werden. Mehrere Seen nehmen die schmale und höher gelegene Grabensohle im südwestlichen Abschnitt ein. Im Nordosten öffnet sich der Graben trichterförmig zum Roten Meer und liegt im Danakiltiefland teilweise unter dem Meeresspiegel (-125 m). Die beiden Tafelländer sind großenteils aus waagerecht lagernden vulkanischen Gesteinen, wechselnd Lava und Tuffe, aufgebaut, in die die Täler tief und steil eingeschnitten sind und zahlreiche, zum Teil bizarr geformte Tafelberge, sog. Ambas, abgeteilt haben. über den weit gespannten Hochflächen erheben sich einzelne Massive zu mehr als 4000 m Höhe: im westlichen Hochland von Äthiopien Ras Daschan (in der Landschaft Semyen) 4620 m, Guge 4200 m, Tschoke 4154 m; im östlichen Plateau in der Nähe des Grabenrands: Batu 4350 m, Kakka 4220 m, Baddaa 4133 m. In der Landschaft Ogaden senken sich die weiten Flächen der Somalitafel langsam zum Indischen Ozean.

Klima und Vegetation
Es lassen sich zwei Hauptregionen unterscheiden: das vom Atbara und Blauen Nil entwässerte Hochland mit reichlichen Niederschlägen (bis 2000 mm/Jahr) und verhältnismäßiig niedrigen Temperaturen (Nachtfröste) und die Tiefländer mit geringen Niederschlägen und langen Trockenzeiten bei hohen Temperaturen. Dementsprechend reicht die Vegetation in den Tiefländern von laubabwerfenden Trockenwäldern über Trocken- und Dornsavannen bis zu Halbwüsten und echten Wüsten mit Salzaus-blühungen, die sich in Teilen des Danakiltieflands finden. Das natürliche Pflanzenkleid der Hochländer ist fast überall eine Waldvegetation: immergrüne Regenwälder im Südwesten, immergrüne Trockenwälder in den zentralen, nördlichen und östlichen Hochländern. In den klimatisch günstigsten und dicht besiedelten Gegenden sind die Wälder durch Weide- und Ackerland ersetzt.

Die Bevölkerung
Der Staatsreligion der äthiopischen Kirche hängt gut 40% der Bevlkerung an, rund 45% sind Moslems: Somal, Afar und ebenfalls Teile der Galla. Anhänger von Naturreligionen gibt es im äußersten Südwesten, und am Tanasee wohnt die kleine Gruppe der Falascha (sog. Schwarze Juden). Die herrschende Schicht und 35% der Bewohner stellen die semitischen Amharen, deren Sprache Staatssprache ist, und Tigre; 26% sind hamitische Galla, der Rest Danakil, Somal und Schwarze. Nur etwa 13% der Bevölkerung leben in den Städten. Die Tigre und die Amharen besiedeln die Hochländer, wo sie Ackerbau mit Pflugkultur und Viehwirtschaft betreiben. Ein Teil der Galla hat den Pflug von ihnen übernommen und ist sesshaft, andere sind wie die meisten Somal und Danakil reine Hirtennomaden. Insgesamt werden 70 Sprachen gezählt. Staatssprache ist das Amharische; Englisch, Französisch, Arabisch und Italienisch werden als Bildungssprachen gebraucht.

Die Wirtschaft
80% der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft, die auch für afrikanische Verhältnisse noch rückständig ist. Es wird überwiegend für den eigenen Verbrauch erzeugt, und zwar im Ackerbau vor allem Getreide: Teff (eine Hirseart), Gerste, Weizen, Mohrenhirse und Mais, ferner Ensete-Bananen, Hülsenfrüchte, Ölsaaten und spanischer Pfeffer. In größerem Maß werden für den Inlandsbedarf auch Baumwolle, Tabak und Wein angebaut. Exportiert werden etwas Zucker und vor allem Kaffee, der zum größten Teil von den wild wachsenden Sträuchern in den Wäldern des Süd-westens gewonnen wird und 64% des Gesamtexports ausmacht. Mehrere Dürre-perioden führten zu einem Rückgang des Viehbestandes und zu Hungerkatastrophen. Anfang der 1970er Jahre verhungerten über 250 000 Menschen; 1991 waren rund 7 Mio. Menschen vom Hungertod bedroht. Der Bergbau - es gibt Platin, Gold, Kupfer, Eisen, Braun- und Steinkohle, die in geringen Mengen gewonnen werden - steckt ebenso in den Anfängen wie die Industrie, die sich auf Nahrungsmittel-, Textil-, Baustoff-, Eisen- und Stahlindustrie konzentriert. Hauptlieferant für elektrische Energie ist das Wasserkraftwerk am Koka-Staudamm.

Der Verkehr
Die Verkehrserschließung Äthiopiens ist noch gering. Während es ein zwar weit-maschiges, aber recht gutes Straßennetz gibt, das die Italiener anlegten, verbindet nur eine Eisenbahnlinie Addis Abeba mit Djibouti, dem Umschlagplatz für den größten Teil des Landes. Der Flugverkehr innerhalb des Landes ist gut ausgebaut.

Die Geschichte
Altertum und Mittelalter
Als Äthiopien wurden die Gebiete südlich von Ägypten (Nubien, das Gebiet des Reiches Kusch) bezeichnet. Äthiopien stand im Altertum unter dem Einfluss der ägyptischen, dann der griechischen Kultur. Im 1. Jahrhundert n. Chr. entstand am Roten Meer das Reich von Aksum, das Teile des heutigen Äthiopien und Gebiete Südarabiens eroberte und das im 4. Jahrhundert zum Christentum bekehrt wurde. Dieses älteste christliche Reich in Afrika wehrte sich lange gegen den vordringenden Islam, wurde aber immer mehr auf das Hochland zurückgedrängt. Seit dem 13. Jahrhundert war Äthiopien ein Gesamtstaat unter dem Negus Negesti ("König der Könige") und mehreren Statthaltern (Ras) für die Teilfürstentümer Schoa, Tigre, Amhara und Godscham.
Neuzeit
Nach einer Blütezeit städtischer und klösterlicher Kultur geriet das Reich in Bedrängnis durch das Eindringen islamischer Nachbarfürsten, die aber 1543 mit portugiesischer Hilfe zurückgeschlagen wurden. Neue Gefahr entstand, als das Nomadenvolk der Galla von Süden und Westen vordrang, Grenzgebiete eroberte und erst im 19. Jahrhundert endgültig zurückgeschlagen wurde. Durch innere und äußere Kämpfe zerfiel die Macht der Kaiser. Die Teilfürstentümer machten sich seit dem 18. Jahrhundert immer selbständiger. Ras Kasa besiegte die Stammesfürsten und ließ sich 1855 als Theodoros II. zum Kaiser (Negus) von Äthiopien krönen; er erschoss sich am 13. 4. 1868 in seiner von einer englischen Expedition belagerten Festung Magdala. 1872 ließ sich Kasa von Tigre als Johannes IV. zum Kaiser ausrufen; er fiel am 10. 3. 1889 bei Metemmeh gegen den Mahdi. Sein Nachfolger wurde mit italienischer Hilfe Menelik (II.) von Schoa; er schlug dennoch am 1. 3. 1896 die Italiener bei Adwa. Unter seiner Herrschaft (bis 1913) gelang es, die Entwicklung Äthiopiens stark zu fördern. Sein Enkel Lidsch Jeassu (1913-1916) wurde im September 1916 abgesetzt; Kaiserin wurde Meneliks Tochter Zauditu. Regent und Thronfolger war ihr Neffe Ras Tafari Makonnen von Schoa, der sich nach ihrem Tod am 1. 10. 1930 zum Kaiser Haile Selassie (I.) krönen ließ. Unter seiner starken Zentralregierung festigte sich der Staat weiter. Als Äthiopien 1935/36 durch Italien erobert wurde, musste Haile Selassie nach England ins Exil gehen. Jedoch konnte er mit Hilfe der Engländer bereits im Mai 1941 nach Addis Abeba zurückkehren. Aufgrund eines UN-Beschlusses von 1950 wurde die frühere italienische Kolonie Eritrea am Roten Meer 1952 als Teilstaat an Äthiopien angeschlossen und 1962 von Haile Selassie annektiert. 1955 wurde eine neue äthiopische Verfassung eingeführt, und 1957 wurden die ersten allgemeinen Wahlen abgehalten. Haile Selassie öffnete das Land dem Einfluss des modernen Bildungswesens und bemühte sich auch um seine wirtschaftliche Entwicklung. Die feudale Gesellschaftsordnung wurde jedoch nicht angetastet, und Äthiopien blieb eines der ärmsten und rückständigsten Länder der Erde. Ein militärischer Putschversuch wurde 1960 niedergeschlagen. Nach einer zunächst verheimlichten Hungerkatastrophe (300 000 Tote) wurde Haile Selassie 1974 schrittweise durch das Militär entmachtet, schließlich abgesetzt und unter Hausarrest gestellt; er starb 1975. Nachdem 1975 die Monarchie abgeschafft worden war, wurde Äthiopien 1976 zur Demokratischen Volksrepublik erklärt. Nach dem Staatsstreich brachen die seit langem schwelenden innenpolitischen Gegensätze auf, vor allem wuchs der Widerstand gegen die Führungs-rolle der Amharen, denen auch das Kaiserhaus angehörte. Gegen die Zentralgewalt des Vielvölkerstaats in Addis Abeba begehrten mehrere Provinzen auf: im Süden Ogaden, im Westen und Norden die Provinzen Godscham und Eritrea u. a. Wegen des benachbarten, früher französischen Territoriums Afar und Issa lag Äthiopien mit Somalia bis zum Sturz des Negus in Streit. Unter der sozialistischen Militärregierung verloren die äthiopischen (islamischen) Afar ihren Rückhalt. Bereits nach Aufhebung der Autonomie wuchs im wirtschaftlich besser entwickelten Teilstaat Eritrea der Widerstand gegen den Zentralismus. Es bildeten sich neben anderen die Befreiungs-bewegungen ELF (Eritrean Liberation Front), die EPLF (Eritrean People's Liberation Front) und in Tigre die Tigray People's Liberation Front (TPLF). Im Krieg mit Somalia und der von diesem Land unterstützten "Westsomalischen Befreiungsfront" um Ogaden 1977/78 erlitt Äthiopien anfangs schwere Rückschläge, behauptete aber schließlich mit Hilfe der Sowjetunion und Kubas seine Grenzen und fügte den Rebellen schwere Verluste zu. Nach blutigen Machtkämpfen zwischen den rivalisierenden Offiziersgruppen setzte sich 1978 Mengistu Haile Mariam als Armee- und Staatschef durch. 1984 wurde als kommunistische Einheitspartei die "Partei der Arbeiter Äthiopiens" gegründet. 1987 wurde durch Volksabstimmung die nach sowjetischem Vorbild gestaltete Verfassung der "Demokratischen Volksrepublik Äthiopien" ange-nommen; Mengistu wurde Präsident der Republik. Die Kämpfe mit den Befreiungs-bewegungen dauerten an. Im Februar 1991 kam es zu einer Großoffensive der Freischärler gegen die Regierungstruppen. Im Mai 1991 erklärte Mengistu seinen Rücktritt und floh aus dem Land. Eine Nationalkonferenz setzte einen Staatsrat mit der Aufgabe ein, demokratische Strukturen und Institutionen zu etablieren. Nach einem von der UNO überwachten Referendum wurde die Provinz Eritrea am 24. 5. 1993 zum selbständigen Staat. 1995 trat in Äthiopien eine parlamentarisch-pluralistische Verfassung in Kraft. Ministerpräsident ist seit 1995 M. Zenawi. Handels- und Grenzstreitigkeiten mit Eritrea eskalierten 1998 zum militärischen Konflikt. Trotz Vermittlungsbemühungen der OAU flammten die Kämpfe immer wieder auf; im Mai 2000 kam es zum offenen Grenzkrieg, der im Juni durch ein Waffenstillstands-abkommen beigelegt wurde.

Reiseinformation
Die Landeshauptstadt Addis Abeba liegt auf 2440 m im zentralen Hochland. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die St. Georgskirche (19. Jh.), die Dreifaltigkeitskirche, das Menelik-Mausoleum und der Alte Ghibbi-Palast. Unbedingt sehenswert ist auch das Völkerkundemuseum, das wie die Universität in der ehemaligen Residenz Haile Selassies untergebracht ist. Der Samstagsmarkt, einer der größten Afrikas, lädt zum Stöbern ein.
Aksum, die alte Königsstadt des ersten äthiopischen Königreiches, liegt im äußersten Norden des Landes. Berühmt sind die reichverzierten Granitobeliske, die zum Teil über 2000 Jahre alt sind.
Gondar war zwischen 1632 und 1855 Hauptstadt Äthiopiens. Die zahlreichen Schloßruinen und Sakralbauten bezeugen die einstige Bedeutung der Stadt. Von Baher Dar sind die imposanten Tiss-Issat-Wasserfälle gut zu erreichen. Die Kleinstadt liegt am Tanasee, auf dessen zahlreichen Inseln sich mittelalterliche Sakralbauten befinden.
In Lalibela erhält man einen Eindruck von der Gläubigkeit der christlichen Äthiopier. Der Anblick der 11 Felskirchen, die im 11. und 12. Jahrhundert aus dem Berg gemeißelt wurden, ist unvergeßlich. Harar, in der Nähe von Agaden, hingegen ist islamisch geprägt, mit zahlreichen Moscheen.
Nationalparks:
Äthiopien hat neun Nationalparks, den Simien-Nationalpark (im gleichnamigen Bergmassiv im Norden, in dem der Ras Dashen, mit 4620 m höchster Berg Äthiopiens, liegt), den Awash-Nationalpark (östlich von Addis Abeba; artenreiche Tierwelt, imposante Wasserfälle), den Omo-Nationalpark und den Mago-Nationalpark (beide südwestlich der Hauptstadt), den Gambala-Nationalpark, den Shala-Abijata-Nationalpark (südlich der Hauptstadt), den im südlichen Hochland gelegenen Bale-Nationalpark (artenreiche Vogelwelt), den Nechi Sar-Nationalpark und den Yanguli-Rassa-Nationalpark.

Verkehrsmittel:
FLUGZEUG: Ethiopian Airlines (ET) fliegt über 40 Städte an. Die nationalen Verbindungen sind allerdings oft unregelmäßig.
BAHN: Die einzige Eisenbahnstrecke führt von Addis Abeba über Dire Dawa nach Djibouti. Es kommt oft zu Verspätungen.
BUS/PKW: Gute Allwetterstraßen führen in die meisten Geschäftszentren und Urlaubsgebiete; die übrigen, unbefestigten Straßen sollten nur mit Fahrzeugen mit Allradantrieb befahren werden. Aufgrund von Treibstoffknappheit können Fahrten außerhalb von Addis Abeba mit Schwierigkeiten verbunden sein. Bus: Staatliche und private Busse verkehren im ganzen Land. Fahrpläne und Fahrkarten sind an Busbahnhöfen erhältlich, Touristen benutzen die Busse jedoch selten. Taxis in Addis Abeba sind blauweiß, oft teilt man sich ein Taxi mit anderen Fahrgästen. Preise sollten vor Fahrtantritt vereinbart werden. Mietwagen sind von Avis und Hertz in Addis Abeba erhältlich.

Unterkunft:
Gute Hotels gibt es in Addis Abeba und anderen Großstädten, in einigen stehen auch Tagungs- und Ausstellungsräume zur Verfügung. Hotels im Norden des Landes weisen generell einen höheren Standard auf als Hotels im Süden. Auf alle Übernachtungspreise werden 5-10% Bedienungsgeld aufgeschlagen.

Reisebericht: http://www.aethiopienreise.de


Landkarte

Aktuelle Mitteilungen

Startseite Afrika